Die Bildungsbeauftragten des Pastoralen Raumes Blasiusberg laden ein zu einer Wanderausstellung „Inklusion – achtsam zusammen leben – “ des Bistums Limburg in die Pfarrkirche Dorchheim. Die Ausstellung beginnt am 07.05.2019 um 18:30 Uhr mit einer Andacht in der Pfarrkirche Dorchheim. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung. Ab 19:30 Uhr findet im Pfarrheim Dorchheim ein Vortrag von David Heun, Projektstelle Inklusion Bistum Limburg, statt. Er führt in die Ausstellung sowie in das Engagement des Bistums im Bereich Inklusion ein. So stellt Her Heun Informationsmaterial vor zu den Themen Liturgie, Öffentlichkeitsarbeit, Erleben, Bildung und Verwaltung. Es gibt zu diesen Themen Kisten mit Materialien, Handfestes zum Spielen und Experimentieren, um Inklusion erfahrbar und Beeinträchtigungen erlebbar zu machen. Aber auch Anregungen für eigene Veranstaltungen, Checklisten zum Prüfen der Barrierefreiheit, Vorschläge für Gottesdienste und Gruppenstunden, Buchtipps und Kontakte sind enthalten.
Die Wanderausstellung kann im Zeitraum vom 07.05.2019 bis zum 19.05.2019 in der Pfarrkirche Dorchheim tagsüber ohne Voranmeldung besichtigt werden. Mit ihr will die Projektstelle Inklusion des Bistums Limburg ironisch mit Karikaturen von Phil Hubbe und Texten in einfacher Sprache den Umgang mit Menschen mit Behinderung aufzeigen. Somit erzeugt sie beim Betrachter ein Grundverständnis für Inklusion.
Den Abschluss der Ausstellung bildet ein Gottesdienst am 19.05.2019, 10:45 Uhr in der Pfarrkirche Dorchheim.

Lahr: Karwoche – Laudes

In der Karwoche beten wir wieder jeden Morgen um 08.00 Uhr die Laudes, das Morgengebet der Kirche. Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Die Laudes ist ein Teil des Stundengebets. Der Begriff stammt vom lateinischen laus und bedeutet Lob (Laudes ist der Plural von laus und bedeutet damit „Loblieder“). Die Laudes sind das Morgengebet der Kirche. Mit dem neuen Morgen wird die Auferstehung gepriesen, denn so, wie die aufgehende Sonne die Nacht vertreibt, ist Christus aus der Nacht des Todes auferstanden und hat den Tod so besiegt. Und wie der Mensch nach seiner Auferstehung in den himmlischen Lobpreis einstimmt, begrüßen die Gläubigen den neuen Tag.

 

Gemeinsame Abendmahlsfeier am Gründonnerstag der Waldbrunner Pfarrgemeinden in Lahr


Wir laden Sie wieder alle herzlich ein zu unserer diesjährigen gemeinsamen Abendmahlsfeier um 20.00 Uhr in Lahr.
Wie Christus sich gemeinsam mit seinen Jüngern versammelt hat, so wollen auch wir Verbundenheit miteinander zeigen, in der gemeinsamen Abendmahlsfeier unserer Pfarrgemeinden in Waldbrunn.
Im Anschluss an die Eucharistiefeier findet eine Ölbergstunde statt.

Hintermeilingen: Palmwedel basteln am 12.04.19 für Palmsonntag

Herzliche Einladung für Freitag, den 12 April 2019 um 15:00 Uhr in das Pfarrheim Hintermeilingen an alle Grundschulkinder und jüngere Kinder in Begleitung eines Erwachsenen zum Palmstockbasteln.
Bitte mitbringen: Buchsbaumzweige, Bastelschere und Filzstifte.
Am Palmsonntag findet um 08:30 Uhr ein begleitender Kinderwortgottesdienst statt.
Beginn ist in der Schule mit der Palmweihe.

Danke für Spenden Partnerschaft Christkönig Eschborn und Madre de los Pobres El Salvador zum Priesterjubiläum Pfarrer Klaus Wüst

Ich möchte ein wenig davon erzählen, was diese Eschborner Partnerschaft und Pfarrer Klaus Wüst miteinander zu tun haben. Zu seinem Goldenen Priesterjubiläum bat er anstelle von Geschenken für Spenden für Madre de los Pobres, Gemeinde Mutter der Armen. Und es ist die ungeheure Summe von ca. 11.000 € zusammengekommen! Das ist etwas Besonderes!

Als Pfarrer Wüst zu uns nach Christkönig kam – Mitte der 89ger Jahre, entstand gerade unser erster Kontakt nach San Salvador: Wir suchten eine Slumgemeinde in dem vom Bürgerkrieg geschundenen Land, um mit Menschen in der Dritten Welt in Beziehung zu treten. Ernesto, 17 Jahre, aus El Salvador war zu uns gekommen, um von den Menschen dort zu erzählen. Das war in der Osternacht 1986 und damals hat Pfarrer Wüst Feuer gefangen! Wir alle wissen, welch großes Herz er für Menschen hat, die leiden und die keine Gerechtigkeit erfahren.

Unsere inzwischen 30jährige Partnerschaft begann mit vielem Austausch und mit Besuchen in Salvador und hier. So reiste Klaus Wüst mehrmals mit einer Gruppe von Menschen dorthin und viele Kontakte bestehen noch immer. Er unterstützte all unsere Vorhaben, motivierte uns und warb in allen Kontakten in der Gemeinde für diese „Verschwisterung“. Er hat uns viel Rückenwind gegeben, der uns getragen und trägt uns immer noch!

Wir lernten von den Menschen unserer Gemeinde dort, was es heißt, das Evangelium aus dem Glauben heraus zu lesen und danach zu handeln. Wir entdeckten, wie lebendig Glauben sein kann und wie er befreien kann! Die Menschen wurden von Objekten zu Subjekten, weil sie erkannten, dass sie einen von Gott gegebenen Wert haben und nicht von Herrschenden ihres Landes. Wir haben herzliche Offenheit und Gastfreundschaft erfahren – trotz oder obwohl sie in großem Elend leben.

Madre de los Pobres ist eine Slumgemeinde in der Hauptstadt San Salvador. Eine Millionenstadt, die nach dem Bürgerkrieg eine Flüchtlingswelle aus dem Landinneren aufnahm. Armut und Elend ist nach wie vor Lebensalltag. In dreißig Jahren Beziehung erlebten wir das Schicksal dieses Volkes mit: Bürgerkrieg, den hoffnungsvollen Friedensschluss 1992, die verschiedenen politischen Wandel von rechter Regierung der ARENA-Partei, zur Linken Partei FMLN, der wir näherstanden. Viele unserer Freunde in Madre de los Pobres waren Sympathisanten der Guerilleras. Die Armut, Arbeitslosigkeit veranlasste vor allem junge Leute, nach USA auszuwandern, um von dort ihre Familie zu Hause zu ernähren. Das hat sich bis heute nicht geändert. Ein Großteil der Salvadorenos lebt von den „remesas“, den Überweisungen ihrer Angehörigen aus den USA. Jugendliche haben sich in USA Jugendbanden angeschlossen. Als sie heimkehren mussten, brachten sie die Jugendbanden mit. Sie sind heute das größte Problem des Landes. Die Kriminalität ist enorm und die Mordrate ist die weltweit höchste. Politik und Polizei sind ohnmächtig oder reagieren mit „harter Hand“. Außer Gefängnissen scheint es keine andere Lösung zu geben. Die Banden und die Kriminalität lähmen das Leben, auch das in unserer Partnergemeinde. Jugendbanden hindern z.B. Kinder und Jugendliche daran, über ihre Bandengrenze den Kindergarten oder die Schule zu besuchen.

Wir erleben aber auch, dass sich Menschen aus der Partnergemeinde in einem Friedensplan gegen die Jugendbanden engagierten. Sie setzen weiterhin darauf, in ihrem Projekt CAPI – Prävention und Bildung in Kindergarten und Schule – junge Leute zum Frieden zu erziehen. Sie machen aufsuchende Sozialarbeit und engagieren sich gesellschaftspolitisch in ihrem Quartier.  Sie kämpfen für Gerechtigkeit in ihrem Land und eine menschlichere Welt. Mit unserer Partnerschaft und mit unseren Spenden unterstützen wir die guten Kräfte in Madre de los Pobres und im Friedensplan.

Wir erleben all die Jahre mit, wie dieses geschundene Volk litt und leidet. Wir versuchen, an ihrer Seite zu sein. Wir haben mit ihnen gehofft und gebangt. Wir teilen mit ihnen die große Liebe für ihren Heiligen Romero, der nach wie vor in ihren Herzen lebendig ist. Sein Ausspruch: Wenn sie mich töten, werde ich in meinem Volk auferstehen“ hat sich bewahrheitet. Wir erleben mit, was es bedeutet, die Hoffnung nicht aufzugeben! So ist der Hl. Oscar Romero auch für uns zur Hoffnung geworden.

Wir versuchen, dass jedes Jahr am Todestag von Oscar Romero jemand dort ist, um ihnen unsere Solidarität zu zeigen. Wir freuen uns sehr, dass Pfarrer Klaus Wüst uns in unserer Partnerschaft immer noch ganz nahe ist. Wir wissen, er steht hinter uns.

Für die große Spendensumme sind wir im Namen der Freunde aus Madre sehr dankbar. Auch Ihnen in den Gemeinden des hohen Westerwaldes Rennerod, und in den Gemeinden, in denen Pfarrer Wüst nun beheimatet ist, sind wir herzlich dankbar auch seiner Heimatgemeinde Hausen im Westerwald siind wir sehr dankbar Teilnahme und ihre Spenden, die In diesem Spendenbetrag enthalten sind!

Ein Teil des Geldes ist bereits in Madre. Wir unterstützen damit die „Fundacion Nina Zoila. Nina Zoila ist Weggefährtin von Erzbischof gewesen, Mitbegründerin der Gemeinde und bis zu ihrem Tod hoch engagiert für die Allerärmsten. Klaus Wüst kennt sie. Ihre Fundacion führt ihr Werk für die Bedürftigsten weiter.

Mit lieben Grüßen und in gemeinsamer Verbundenheit mit Klaus Wüst und den Menschen in El Salvador

Ihre

Ilse Liebetanz (Mitglied in der Salvador-Kommission Christkönig)

Lahr: Ü-60-Treff am 10.04. 2019

Herzliche Einladung zu unserem Ü-60-Nachmittag im April. Wir treffen uns -wie immer- um 14.30Uhr in der AT der Unterkirche und beginnen mit einer Fastenandacht, die Pfarrer Bendel uns hält. Anschließend- auch wie immer- Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.
Wir freuen uns, wenn Ihr wieder alle dabei seid und wer neu dazu kommen möchte, bitte anmelden bei Ursula (539) oder Gaby(1581).
Also bleibt gesund und bis dann!